Content aufbauen: Social Media Marketing – Erfahrungen aus den USA

Gepostet von am Mrz 9, 2012

In den USA sind auch kleinere Unternehmen schon länger im Social Media Marketing tätig, weil sie ihre Kunden darüber erreichen. Es gibt mehrere Blogs, die hierzu beraten. Wir haben hier einige der besten Tipps von SocialMediaExaminer zusammengestellt, was gut funktioniert und was Nutzer hierzulande als Anregung nehmen können für ihr Geschäft. Es mag auch ein Hinweis sein, was auf uns in den nächsten Jahren verstärkt hinzukommt. An anderer Stelle haben wir auf die strategische Bedeutung für Verlage hingewiesen, die der Vermarktung der eigenen Produkte im digitalen Umfeld zukommt: Wenn es der Verlag nicht macht, wird es der Autor selber machen und damit seine Verhandlungsposition gegenüber dem Verlag stärken.

Content is king
Nach wie vor ist die eigene Website zentral. Und auf dieser ist nach wie vor Content king. Es ist wichtig, über all das zu sprechen, was man anbietet. Wenn man weiß, zu welchem Thema man gefunden werden will, sollte möglichst viel darüber auf der Website zu finden sein. Vor allem sollten die wichtigsten Fragen des Kunden aufgegriffen werden.
Die Reichweite kann man erhöhen, wenn man verschiedene Autoren einbindet und mit Experten hochwertige Information rund um das eigene Geschäft aufbaut.

Die Welt der Blogs nutzen  
Blogger verfügen oft über eine hohe Reichweite, Interesse an einem Thema und gehören meist zu einer zahlungskräftigen und -bereiten Zielgruppe. Da sie in der Regel das Internet als freie Bühne der Vernetzung betrachten, kann ihre Einbindung die eigene Reichweite erhöhen.
Das ist vor allem für Buchhandlungen von Interesse, die sich auf Themengebiete spezialisiert haben. In der Erweiterung von Autorenlesungen und PoS-Maßnahmen können z.B. diese auf der eigenen Seite ausführlich dargestellt und verlinkt werden. Blogger können hier als Bindeglied dienen und Kunden der Buchhandlung zuführen. Sie kümmern sich auch um die Erstellung und Verteilung von Inhalten, die Buchhandlung um den Verkauf.
Auch für Verlage können Blogger geeignete Partner sein. Es ist der Beziehung zu Journalisten vergleichbar. Sie verfügen über Reichweite und prägen die Meinungsbildung. Wie in der guten PR muss das Verhältnis immer zu beider Nutzen sein und das Verständnis der wechselseitigen Interessen fördert die Qualität der Zusammenarbeit.

Content for free?
Für Verlage ist das verständlicherweise immer die Gratwanderung zwischen Verkauf und Werbung. Denn eigentlich will man am Content verdienen. Warum ihn also schon kostenlos anbieten? Oder vielmehr: Wie viel will man schon kostenlos anbieten, ohne die Cash Cows zu verlieren?
Die Antwort lautet: Das was eh meist kostenlos angeboten wird, kann auch auf der eigenen Seite kostenlos sein. Der Mehrwert einer Datenbank, einer Softwarelösung, einer periodischen Information – den muss man dann herausstellen.
Und vielleicht ergeben sich durch Content Syndication ganz andere Geschäftsmodelle?

google+ für SEO nutzen
Google nutzt seine Macht als Suchmaschine, um die Kunden an sich zu binden. Jede Aktivität auf google+ macht sich auch in der Trefferliste bemerkbar. Denn google ist natürlich kein barmherziger Samariter, der allen Menschen zu allem Zugang verschaffen will, sondern ein straff geführtes Unternehmen. Und dem folgend nutzt es seine Markmacht, um Facebook, Apple und Amazon in die Schranken zu weisen. Und will, dass die eigenen Dienste genutzt werden und nicht die der Konkurrenz. SocialMediaExaminer gibt ein paar nützliche Hinweise, wie die Trefferliste erhöht werden kann.
Eine gute Übersicht für den deutschen Sprachraum findet sich vor allem auf t3n:

  1. Ein Tutorial und der Einstieg
  2. SEO mit google+
  3. Faktoren, die das google-Ranking beeinflussen
  4. Infografik, wer was auf google+ sieht

 

Siehe auch unsere Artikel:
Social Media Marketing – auch für kleinere Verlage und Buchhandlungen
Cross Channel Marketing
Wie vermarktet man Apps – so machen es die Besten
Wie vermarktet man Apps?
Offline und Online – wie werden künftig der Laden um die Ecke und die digitale Welt zusammenpassen?
Das mitgeteilte Buch – Bücher und social media – Teil II

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