Content Marketing – was lohnt sich? eBooks, white paper, webinare…
Content Marketing verlangt neue Fähigkeiten. Denn der Marketer muss plötzlich an Inhalte denken und diese bewerten können. Er muss wie ein Redakteur oder Lektor beurteilen, welche Inhalte seinen Kunden ansprechen und warum. Und er muss vor allem mit den vielen Aufbereitungsformen spielen und entscheiden, ob ein Webinar besser geeignet ist als ein kostenloses eBook, ob sich white paper überhaupt lohnen und welche Inhalte auf den Social Media-Kanälen wirklich kostenlos angeboten werden sollen.
In den USA liegen mittlerweile Erfahrungswerte vor, an denen man sich auch hier orientieren kann.
MehrCo-Creation: Den Kunden beteiligen
Landlust hat es allen gezeigt: Print ist nicht tot. Denn wenn man den Nerv der Zeit trifft, dann ist dagegen kein Kraut gewachsen. Dann wuchern alle Angebote.
Der Trend zeigt das Bedürfnis nach Natur, nach Gestaltung im Grünen, nach etwas, was man buchstäblich selber in der Hand hat.
Co-Creation lautet ein zweites Schlagwort dieser Zeiten. Der Kunde will mündig sein, er will mitbestimmen. Zumindest will er das Gefühl haben, er könne mitbestimmen.
Eine Form von Co-Creation heißt Crowdfunding. Der Kunde kann dann schon mit ein wenig Geld mitwirken. Und in der Kombination mit Trend 1 erreicht man als findiger Geschäftsmann die Ökocrowd.
Zwei Beispiele:
MehrContent Marketing – worauf ist zu achten?
Content Marketing lautet der Trend, der in den USA in den Unternehmen angekommen ist. Die Gründe sind einfach.
Die sozialen Netzwerke sorgen dafür, dass Nachrichten anders verteilt werden als bisher. Marketer müssen darauf achten, dass sie diese Wege zum Kunden für sich und ihre Produkte nutzen. Da soziale Netzwerke keine klassischen Vertriebswege sind, hilft hier plumpe Werbung wenig. Der Königsweg ist die freiwillige Weiterleitung der vom Marketing initiierten Botschaften und Unterstützung durch zufriedene Kunden. Aber wie bekommt man den Kunden dazu, sich das Logo des Produkts einzutätowieren?
MehrMobile Commerce – wann und wie die Kunden online kaufen
Mobile Commerce ist für Verlage in zweierlei Hinsicht bedeutend:
- Wie erreiche ich den Kunden künftig, wenn den Büchertisch bei Thalia nur noch die Hälfte der Kunden sieht?
- Und kann ich durch Werbung auf den Tablets und Smartphones Geld verdienen?
Der letzte Future Advertising-Gipfel Ende 2012 im Literaturhaus in München zeigte, wie weit Verlage und Werbetreibende noch entfernt sind, sofort Geld zu machen mit Mobile Commerce. Zwar boomen die Nutzerzahlen, aber die Monetarisierung hinkt noch hinterher. Mobile Commerce heißt zur Zeit noch, dass beim Onlinekauf zum Smartphone noch das Tablet gekommen ist und der Mann im Frühjahr den Gartengrill endlich vom Sofa aus bei Amazon bestellen kann.
Die Fachleute gehen davon aus, dass Couponing, geobasierte Daten und andere Bezahlmodelle Mobile Commerce bald noch einen richtigen Schub geben werden.
Vorerst gilt es, das aktuelle Verhalten zu beobachten.
Adobe hat das Kundenverhalten beim Onlinekauf im Dezember 2012 ausführlich untersucht. Die wichtigsten Fakten in der Übersicht:
Mehr
Content Marketing – was muss gemessen werden?
Content Marketing hat das Zeug zum Schlagwort des Jahres. Im Wesentlichen geht es um die Vermarktung des eigenen Produktes durch passende Inhalte. “Content” in den verschiedensten Spielarten ermöglicht nicht nur eine bessere Auffindbarkeit im Netz, sondern ermöglicht auch bessere Services und Kundenbindung. Die auf smart digits vorgestellte App von Delta Air ist nur eines von vielen Beispielen.
Die großen Ökosysteme von Apple und Co. machen es vor, wie man durch eine Verknüpfung von Hardware, Software, Services und Content die Kunden an sich bindet. Content ist dabei oft nicht mehr das Verkaufsprodukt, sondern das Schmieröl im Kundenkontakt. Die Unternehmen machen sich selbst daran, Verleger zu spielen.
Für Medienunternehmen kann dieser Weg eine künftige Einnahmequelle sein. So wie
MehrWas geht noch neben Amazon?
Die Wirtschaft folgt immer Wellenbewegungen. Ausruhen hilft keinem und Vorsprünge schmelzen rasch dahin, denn eine Kopie des Erfolgsmodells ist immer schneller zu haben als die Entwicklung eines solchen.
Was also passiert mit Amazon? Dieser Riese scheint sich den Buchhandel einzuverleiben und als nächstes sind die Verlage dran.
Wirklich? Wie jeder Marktführer hat auch Amazon einige Schwachpunkte vorzuweisen, wie Suw Charman-Anderson oder Jeremy Greenfield in Forbes und dbw ausführen:

