Verlegerische Piraten – welchen Wert haben Verlage für Autoren? Anmerkungen zur Urheberrechtsdebatte
Sascha Lobo gründet einen Verlag, um allen Verlegern zu zeigen, dass seine Ratschläge funktionieren. Michael Krüger erinnert an den Kulturauftrag der Verlage und fürchtet den Ausverkauf der Werte im Netz. Die Reden zur Jahrestagung des AKEP (Arbeitskreis Elektronisches Publizieren) und den Buchtagen zeigen die Bandbreite der Branche. Mitarbeiter in Verlagen wissen um HTML5 und EPUB 3, iBooks Author und die Buzz-Words der Branche wie
re:publica 2012 – Impressionen aus der Zukunft, Teil 1
Die re:publica 2012 hatte letzte Woche einmal wieder nach Berlin geladen, um das Neueste zu zeigen, was sich in den Online-Welten und Ökosystemen, in Social Media und Web-Technologien tut, und aufgerufen, in großer Runde darüber nachzudenken, was das für unsere Gesellschaften und das Wirtschaften darin heißt. Der Strom der Besucher wollte kein Ende nehmen, die 3.000 Tickets waren bereits Wochen vorher ausverkauft. Und für die Zukunft der Verlage gab es ein paar Highlights, die im Zusammenhang mit den hier immer wieder diskutierten digitalen Strategien relevant sind. Hier im ersten Teil wird es um die Content- und Produktmodelle gehen, die unsere Branche treiben.
Der Club ist tot – es lebe das Abo
Im Netz laufen manche Dinge immer mal wieder antizyklisch: Nachdem dem Buchclub von Bertelsmann schon seit längerem das Sterbeglöckchen geläutet wird, erlebt das Prinzip des Clubs – regelmäßige Abnahmeverpflichtung über einen gewissen Zeitraum bei zusätzlichen Rabatten oder exklusiven Optionen – gerade im Netz wieder ein fröhliche Auferstehung:
MehrStrange Digit – Der eklektische Jahresrückblick
Gerade puhle ich die letzten Nikolaus-Nüsse aus der Schale, da fällt mir siedend heiß ein, dass der Jahresrückblick noch nicht geschrieben ist. Große Medien machen daraus ja ein Spektakel, ich trage mein Scherflein durch ein kleines, subjektiv geprägtes Stück bei. Aus Gründen der Gerechtigkeit ist es all jenen Lesern gewidmet, die uns, den Autoren von smart digits, im Geiste zurufen: Jetzt lasst es mal gut sein mit eurem In-die-digitale-Zukunft-Blicken.
MehrStrange Digit – von digitalen und realen Helden oder warum eBay die Präsenz sucht
Die Weihnachtszeit ist eine besinnliche Zeit. Man wird gelassen, milde und denkt zurück. Wie war das früher noch schön, als sich alle friedlich am Weihnachtsabend versammelt haben. Geschenke gab es, aber für jeden nur eines. Das Geld reichte gerade noch für Holz und einen schlanken Weihnachtsbraten. Draußen schneite es. Still und friedlich. Kein Lärm, keine Ablenkung. Es gab ja noch kein Radio, kein Fernsehen. Vom Internet und seiner Omnipräsenz ganz zu schweigen.
Und damit wir uns wieder so glücklich fühlen können, hat uns einer der Internetgiganten ein Geschenk gemacht:

Strange Digit – Der VRIP-Faktor oder: Bin ich prominent?
Wer eine öffentliche Karriere anstrebt, dem sei zweierlei mit auf den Weg gegeben: Erstens ist die Moderation einer ZDF-Koch-Show doppelt so glamourös wie das Amt des bayerischen Finanzministers. Zweitens muss man langfristig denken und in den VRIP-Faktor investieren. VRIP steht für „Virtually Recognized as Important Person“, und der VRIP-Faktor ist gerade dabei, als persönliche Kennzahl dem VIP-Faktor den Rang abzulaufen.
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