smart digits – nun auch auf dem Kindle zu lesen
Funktionen zum Abspeichern, Sammeln und Aggregieren von Webseiten und Blogbeiträgen boomen. Kein Wunder, denn je mehr man für die tägliche Arbeit auf Informationen aus dem Web angewiesen ist, umso mehr stellt sich das Problem des Ordnens und Sammelns der vielen Artikel, die sich mit der Zeit anhäufen. Und da der Leser um seine eigene Souveränität weiß, möchte er sich nicht die Plattform vorschreiben lassen, auf der er seine Informationen benutzt. Webanwendungen wie Flipboard, Instapaper oder Readability sind nicht zuletzt so beliebt, weil sie ihren Nutzern viele offene Schnittstellen für das Aggregieren von Dokumenten zur Verfügung stellen.
Was geht noch neben Amazon?
Die Wirtschaft folgt immer Wellenbewegungen. Ausruhen hilft keinem und Vorsprünge schmelzen rasch dahin, denn eine Kopie des Erfolgsmodells ist immer schneller zu haben als die Entwicklung eines solchen.
Was also passiert mit Amazon? Dieser Riese scheint sich den Buchhandel einzuverleiben und als nächstes sind die Verlage dran.
Wirklich? Wie jeder Marktführer hat auch Amazon einige Schwachpunkte vorzuweisen, wie Suw Charman-Anderson oder Jeremy Greenfield in Forbes und dbw ausführen:
Sag mir was Du liest und ich … – was die eBooks alles verraten
Eines der großen Schlagwörter der Zeit ist Big Data. Amazon macht es vor und zeigt, dass die Kundendaten und -beziehungen ein gewichtiges Pfund im Markt sind. Die Produkte, die Technologien kommen nach. Hauptsache man weiß, wer die eigenen Kunden sind und was sie machen. Wer einen Zugang zu seinen Kunden sucht, wird häufig
Apple und EPUB3
Seit letzter Woche ist es offiziell: Apple unterstützt EPUB3. Die Ankündigung erreichte bisher nur die Partner im iTunes-Connect-Programm, d.h. alle Content-Lieferanten des Apple-Ökosystems, und eine offizielle Stellungnahme auf einer Apple-Plattform fehlt bisher, aber die Nachricht stimmt dennoch positiv für die neue Generation eBook in 2012. Unsere Meinung: Nachdem nun alle drei Ökosysteme ihre Roadmap Richtung EPUB3 veröffentlicht haben, ist die Zeit reif für das enhanced eBook auf allen Marktplätzen.
eBook-Produktion mit Open Source Tools – ein Werkstattbericht
Mit dem Siegeszug der eBooks wird eine wichtige Wertschöpfung der Verlage oft obsolet: die Produktion. Hier folgt ein proof of concept. Mit smart publishing – Die neue Wertschöpfung der Verlage haben wir diese Woche unser erstes EPUB erstellt und veröffentlicht, ausschließlich unter Verwendung von Open Source Tools. Und ebenso wie die Publikation im inhaltlichen und formalen Sinne ein Experiment für uns war, war auch die Produktion ein Testlauf dafür, wie eine eBook-Produktion auf dem Stand der Werkzeuge des Jahres 2012 gelingen kann, die ohne jedes Budget außer einigen Stunden Arbeitszeit realisiert wurde. Da der Weg und die Resultate unsere kühnsten Erwartungen übertroffen haben, möchten wir den Launch von smart publishing zum Anlass nehmen, unsere Produktionserfahrungen in Form eines kleinen Werkstattberichts aus dem Leben eines eBook-Produktes zu veröffentlichen.
