Die Lehrbücher der Zukunft
Apple hat mit iBooks Author ein Softwaretool vorgelegt, das zunehmend für die Entwicklung von Büchern genutzt wird. Und zwar nicht nur für Lehrbücher, wie anfangs gedacht, sondern auch für alle Arten von Sachbüchern.
Denn die Autoren von heute wollen mehr als nur ein “Textverarbeitungsprogramm” (leider hat es dieses Ungetüm nie zum Wort des Jahres geschafft): Sie wollen ihre multimedialen Inhalte, ihre Fotos, Videos und Power Point-Foliensätze auf einfache Weise neu kombinieren. Denn die Möglichkeiten der Darstellung werden dadurch ungleich besser.
Interessanterweise
Selfpublishing – und die Herausforderungen für Verlage
Selfpublishing ist in den USA einer der großen Trends. Es ist die Geschichte vom armen Poeten zum Millionär, die hier in immer neuen Variationen von der Presse genüsslich ausgeschlachtet wird und auf fruchtbaren Boden fällt. Es ist die neue Verheißung, die alle Elemente in sich vereint: Unabhängigkeit, Freiheit, Selbstbestimmung – und das auch noch mit einem Schuss Bildung garniert. Neben die Landlust und die eigene, ökologisch bedenkenlose Marmelade gesellt sich also die Schreiblust. Zahlreiche Plattformen buhlen um die Gunst der Schreiber und bieten ihre Dienste an.
Nicht von ungefähr haben die großen Verlagshäuser durch zahlreiche eigene Imprints nachgezogen. Denn dieser Markt ruft nach Eroberern.
Was zeichnet diese Plattformen aus? Ein Blick darauf lässt Grundzüge des modernen Publizierens erkennen.
Digital first – wie US/UK-Verlage digitale Imprints positionieren
Digitale Produkte werden nur dann gut, wenn man sie nicht als Zweitverwertung aus dem Print entwickelt. Diese Einsicht ist für Softwareagenturen selbstverständlich, für Fachverlage mit digitalen Angeboten einsichtig – und jetzt hat sie in den USA auch bei klassischen Buchverlagen Fuß gefasst. Ein Zeichen dafür sind die zahlreichen eBook-Imprints, die zuerst das eBook anbieten und dann auch das gedruckte Werk.
Dadurch können
MehrVerlegerische Piraten – welchen Wert haben Verlage für Autoren? Anmerkungen zur Urheberrechtsdebatte
Sascha Lobo gründet einen Verlag, um allen Verlegern zu zeigen, dass seine Ratschläge funktionieren. Michael Krüger erinnert an den Kulturauftrag der Verlage und fürchtet den Ausverkauf der Werte im Netz. Die Reden zur Jahrestagung des AKEP (Arbeitskreis Elektronisches Publizieren) und den Buchtagen zeigen die Bandbreite der Branche. Mitarbeiter in Verlagen wissen um HTML5 und EPUB 3, iBooks Author und die Buzz-Words der Branche wie
PressBooks und Vook – Tools aus den USA für digitales Publizieren
Mit iBooks Author hat Apple ein überzeugendes Angebot auf den Markt gebracht, um digitale Produkte zu erstellen. Enhanced eBooks werden damit in Zukunft häufiger und günstiger auf den Markt kommen – und das Ökosystem von Apple stützen.
Es ist eine Frage der Zeit, wann und wie sich auch andere, gute Tools im Markt platzieren werden, die keine Abhängigkeit von Apple suchen und wollen. Neben Adobe und Quark, die Tools anbieten, wie man schnell aus den in ihren Programmen vorliegenden Daten eine App erstellen kann, kommen auch andere Anbieter auf den Markt.
Zwei stellen wir beispielhaft vor.
