Facebook – wann überzeugt der Auftritt und warum?
Was denkt eigentlich Ihre Zielgruppe über Ihre Produkte?
Weil die Sicht des Kunden darüber entscheidet, ob Ihre Angebote künftig Erfolg haben werden, stellen drei Absolventinnen des Masterstudiengangs Buchwissenschaften der LMU München hier ihre Untersuchungen vor: zu einem Facebookauftritt, den Anforderungen an eine Lehrplattform und den “gläsernen” Leser im Big Data-Strudel. Die Beiträge vereinen bewusst die fundierte Recherche mit einer persönlichen Stellungnahme. Für weitere Fragen stehen die Autorinnen zur Verfügung und können über die angegebenen Adressen erreicht werden.
Den Anfang macht Stefanie Geisberger mit ihrem Artikel darüber, warum sie dem Facebookauftritt von dotbooks folgt.
Alle reden von Social Media Marketing und viele haben auch schnell erkannt, dass die Tools aus dem Direktmarketing hier falsch am Platz sind. PR ist gefragt, ein langer Atem und ein ganz eigener Auftritt:
Social Media Marketing – welcher Freunden und Follower ist denn wichtig?
Eine Studie von Nielsen zeigt, dass auf Facebook die Unterhaltung und die Pflege von Freundschaften im Vordergrund stehen. Und der reale Kontakt naturgemäß das stärkste Bindemittel ist. Hilft denn dann Facebook den Firmen überhaupt beim Empfehlungsmarketing? Lohnen die Mühen des dauernden Postens und Plapperns denn? Und: Erreiche ich denn wirklich dort die Zielgruppe und die Multiplikatoren, die aus meinem Produkt den Renner machen, weil sich ein Schneeball zu einer Lawine gemausert hat?
Das Agenda-Setting kommt immer noch von den Verlagen
Seit den 70-er Jahren gibt es wissenschaftliche Untersuchungen zum Agenda-Setting von Verlagen/ Verlegern: Die Verlage bestimmen, welche Themen in der Öffentlichkeit diskutiert werden und welche eben nicht.
Mit dem Eintreten von Social Media Werkzeugen wie Facebook und Twitter sprechen manche Wissenschaftler von den Social Media Nutzern als “Produsern” – und so bleibt die Frage, ob das Agenda-Setting sich inzwischen in Richtung der Social Media Nutzer gedreht hat.
Krisen und dezentrale Netzwerke
Mittlerweile informiert sich laut aktueller Umfragen von Bitkom fast ein Viertel der Mitglieder von Online-Communities dort auch über das aktuelle Tagesgeschehen. Die jährlichen Hitlisten von Twitter & Facebook zeigen die Nähe von Amy Winehouse und Fukoshima, Osama Bin Laden und den Super Bowl. Es ist wie die einzige Bar am Ort, in der es neben Schnaps und Kaffee, Schach und Rauch auch Tratsch und die spannendsten Neuigkeiten gab. Alles in einem. Und sogar die Jugendlichen kommen immer häufiger.
Die virtuellen Netzwerke sind also geflochten. Und zeigen ihre Kraft vor allem in Krisenzeiten. Ein offizieller Bericht über die Flutkatastrophe in Victoria (Austalien)
Strange Digit – oder vom schnellen Altern der Vielschreiber
Jetzt ist es also amtlich: Die Facebookgemeinde wird ihrer selbst müde.
http://www.wuv.de/nachrichten/digital/gartner_studie_early_adopters_werden_social_media_muede
Es kam, wie es kommen musste. Die Schaffenskrise erfasst jeden Schriftsteller einmal. Die einen reisen dann nach Italien, andere finden die Kirche wieder, die Politik oder den Whiskey und andere hören gleich ganz auf und fegen für den Rest ihrer Zeit die Stufen in einer Heilanstalt.
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