Mobile Commerce – wann und wie die Kunden online kaufen
Mobile Commerce ist für Verlage in zweierlei Hinsicht bedeutend:
- Wie erreiche ich den Kunden künftig, wenn den Büchertisch bei Thalia nur noch die Hälfte der Kunden sieht?
- Und kann ich durch Werbung auf den Tablets und Smartphones Geld verdienen?
Der letzte Future Advertising-Gipfel Ende 2012 im Literaturhaus in München zeigte, wie weit Verlage und Werbetreibende noch entfernt sind, sofort Geld zu machen mit Mobile Commerce. Zwar boomen die Nutzerzahlen, aber die Monetarisierung hinkt noch hinterher. Mobile Commerce heißt zur Zeit noch, dass beim Onlinekauf zum Smartphone noch das Tablet gekommen ist und der Mann im Frühjahr den Gartengrill endlich vom Sofa aus bei Amazon bestellen kann.
Die Fachleute gehen davon aus, dass Couponing, geobasierte Daten und andere Bezahlmodelle Mobile Commerce bald noch einen richtigen Schub geben werden.
Vorerst gilt es, das aktuelle Verhalten zu beobachten.
Adobe hat das Kundenverhalten beim Onlinekauf im Dezember 2012 ausführlich untersucht. Die wichtigsten Fakten in der Übersicht:
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Corporate Publishing – das Beispiel Delta Air
Delta Air – eine der großen amerikanischen Fluggesellschaften – investiert gerade über 100 Mio Euro in digitale Technologien. Delta Air will damit für seine Kunden alle Themen vor, während und nach eines Fluges in einer App bündeln. One Touch Point nennen die Marketing-Experten das.
Dabei geht es nicht nur
MehrApps für Verlage – drei aktuelle Beispiele der zweiten Generation
Apps waren zunächst die Heilsbringer, weil Apples Ökosystem den Kunden wieder zum Bezahlen verführen konnte nach der von Google geprägten Kostenlos-Kultur im Internet. Nach der ersten Ernüchterung zeichnet es sich jetzt ab, wie das Geschäft wohl funktionieren könnte.
Die erste frohe Botschaft lautet natürlich, dass
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In diesen Tagen liegt wieder der Ikea-Katalog 2013 in den deutschen Haushalten. Mit einer weltweiten Auflage von über 200 Mio Exemplaren, davon alleine ca. 26,5 Mio Exemplaren in Deutschland, sicherlich eines der auflagenstärksten Printobjekte der Welt.
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Letzte Woche wurde bekannt, dass Flipboard mit der New York Times (NYT) einen Vertrag geschlossen hat. Flipboard ist ursprünglich eine iPad App, die Tweets und Facebook Nachrichten von verschiedenen Inhalteanbietern (auch die eigenen) aufbereitet und in einer Magazinform darstellt. Jetzt soll es den NYT Lesern /Abonnenten ermöglicht werden,

