Meine Wunschliste an das Lernen von Morgen – Enhanced E-Books und Co.
Was denkt eigentlich Ihre Zielgruppe über Ihre Produkte?
Weil die Sicht des Kunden darüber entscheidet, ob Ihre Angebote künftig Erfolg haben werden, stellen drei Absolventinnen des Masterstudiengangs Buchwissenschaften der LMU München hier ihre Untersuchungen vor: zu einem Facebookauftritt, den Anforderungen an eine Lehrplattform und den “gläsernen” Leser im Big Data-Strudel. Die Beiträge vereinen bewusst die fundierte Recherche mit einer persönlichen Stellungnahme. Für weitere Fragen stehen die Autorinnen zur Verfügung und können über die angegebenen Adressen erreicht werden.
Im Folgenden erläutert Anne Seifert, was sie sich von einem Lehrwerk der Zukunft verspricht. Dass digitale Lehrwerke besser sein können als ihre gedruckten Vorfahren liegt auf der Hand. Dass die Onlineangebote der Universitäten zur großen Konkurrenz der Verlage werden, ist auch hinlänglich bekannt. Wo liegt also die Chance für die Verlage? Sie müssen genau hinhören, was ihre Kunden wollen: Was genau wünscht sich z.B. eine Studentin im Masterstudiengang Buchwissenschaft?
MehrDie Zukunft des Lehrbuchs – Beispiele aus den USA und Deutschland
Für Lehrwerke ergeben sich zur Zeit zwei Tendenzen, die sich gegenüber stehen: Selfpublishing für alle und aufwändige Lösungen von wenigen. Einerseits gibt es die Möglichkeiten für alle Lehrer, Autoren, Eltern, Schüler etc., selber Angebote zu erstellen und zu günstigen Kosten über das Internet zu verbreiten und zu vermarkten. Andererseits weiß man, dass die Entwicklung einer Software und eines Produktportfolios, die dauernde Pflege eines Angebots Geld und Infrastruktur benötigen, die kleine Anbieter nicht zur Verfügung haben. Oft entwickeln sich derartige Märkt dann so, dass es ein großes Angebot kostenloser, von vielen erstellter Produkte gibt und große Lösungen von finanzkräftigen Unternehmen. Mittelgroße Anbieter haben es dann immer schwer, im Markt zu bestehen. Sie können weder die großen Investitionen tätigen noch mit den vielen Nischenanbietern mithalten. Hier drei Beispiele, die dies verdeutlichen.
Die Lehrbücher der Zukunft
Apple hat mit iBooks Author ein Softwaretool vorgelegt, das zunehmend für die Entwicklung von Büchern genutzt wird. Und zwar nicht nur für Lehrbücher, wie anfangs gedacht, sondern auch für alle Arten von Sachbüchern.
Denn die Autoren von heute wollen mehr als nur ein “Textverarbeitungsprogramm” (leider hat es dieses Ungetüm nie zum Wort des Jahres geschafft): Sie wollen ihre multimedialen Inhalte, ihre Fotos, Videos und Power Point-Foliensätze auf einfache Weise neu kombinieren. Denn die Möglichkeiten der Darstellung werden dadurch ungleich besser.
Interessanterweise
eBooks oder gedruckte Bücher – was wollen die Studenten?
Die Aus- und Weiterbildung wird künftig an digitalen Angeboten nicht vorbeikommen. An anderer Stelle haben wir schon berichtet, wie sich der Markt in den USA neu formiert. Die große Frage für die Anbieter ist, wie lange das traditionelle Buch noch seinen Platz behaupten kann.
In diese Situation passt eine Umfrage von bookboon zur Nutzung von eBooks:
udemy, EdX, voxy oder noodle – die Weiterbildung erfolgt online – Teil II
Zahlreiche Anbieter suchen in den USA ihren Platz im Thema Weiterbildung. Sie konkurrieren mit den Universitäten und Verlagen und setzen ganz auf digitale Angebote. Wir stellen hier weitere Plattformen vor – nach dem ersten Teil unserer Serie. Die Geschäftsmodelle unterscheiden sich dabei: von Crowdsourcing über die Finanzierung durch Stiftungen, von Markenaufbau über Bewertungen über social media ist alles geboten:
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