Apps für Verlage – drei aktuelle Beispiele der zweiten Generation
Apps waren zunächst die Heilsbringer, weil Apples Ökosystem den Kunden wieder zum Bezahlen verführen konnte nach der von Google geprägten Kostenlos-Kultur im Internet. Nach der ersten Ernüchterung zeichnet es sich jetzt ab, wie das Geschäft wohl funktionieren könnte.
Die erste frohe Botschaft lautet natürlich, dass
MehrVon Paywalls und nativen Apps: Mobile Publishing 2013
Nach einer neueren Studie der Alliance for Audited Media aus den USA publizieren dort 90% aller Verlage digitale Inhalte. Das sagt noch nichts über deren Qualität aus, zeigt aber, dass Mbile Publishing angekommen ist – denn in 2009 waren es lediglich 51% derselben Zielgruppe, die in diesem Bereich tätig waren. Die noch verbleibenden 10% wollen sich 2013 der Digitalisierung widmen. Die wichtigsten Erkenntnisse der Studie:
Digital wirkt – und wird bezahlt
Mit der Veröffentlichung der aktuellen Quartalszahlen der New York Times hat auch in Deutschland – zumindest unter den Zeitungs- / Zeitschriftenverlegern – wieder die Diskussion über die Einführung von Bezahlmodellen für digitale Inhalte begonnen.
Die New York Times hatte zu Beginn des 2. Quartals 2011 eine “Paywall” für ihre digitalen Produkte mit einem monatlichen Abopreis zwischen USD 15 und USD 35 eingeführt. Zwölf Monaten nach der Einführung stellt die NYT selbst fest:
MehrZeitungs- und Zeitschriftenhäuser als Buchverleger
Man ist es mittlerweile gewohnt, auf die Konkurrenz der Verlage aus anderen Branchen hinzuweisen. Die Straßenkarten und die Lexika sind beliebte Beispiele dafür, dass ein Blick auf den eigenen Markt gar nicht mehr so einfach ist. Im Nu kommt die Konkurrenz aus einer ganz anderen Ecke, mit einer anderen Technologie und damit in einer Geschwindigkeit, die nicht mehr aufzuhalten ist.
Interessant wird für Buchverlage der Blick auf die Zeitungen und Zeitschriften.
Denn diese können sich durch eBooks auf ein neues Geschäft freuen. In den USA ist dieser Trend schon länger
Wie machen US-Verleger digitale Inhalte zu Geld?
Im dritten Jahr hintereinander hat das amerikanische Verlags-Beratungs-Unternehmen ABC durch eine Umfrage bei Verlagen in den USA und Kanada untersucht, wie sie mit digitalen Inhalten Geld verdienen. Im Fokus standen hierbei Zeitungen, Zeitschriften und Fachinhalte. Vor allem der Vergleich über die letzten drei Jahre ist ein Indiz für die Entwicklung bei uns. Hier die wichtigsten Ergebnisse im Überblick.
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