Veröffentlichungen

Aufsätze

 

Digitale Bestseller – aber was bitte ist denn ein Bestseller?

Durch die Digitalisierung muss der Begriff des Bestsellers neu interpretiert werden, will man damit alle Werke bezeichnen, die ein breites Publikum erreichen. Zum einen ist der klassische Werksbegriff nicht geeignet, digitale Produkte zu erfassen, die sich vielmehr als ständig aktuell gehaltene, mit den Lesern vernetzte Werke immer weiter von einer einmal abgeschlossenen Buchausgabe unterscheiden. Zum anderen verändern sich die Distributionswege und Geschäftsmodelle. Der Buchhandel ist nicht mehr die zentrale Verkaufsplattform und gibt die Kundenmeinung nur begrenzt wieder. Soll der Begriff des Bestsellers jedoch auch für digitale Produkte gelten, so ist eine Ausweitung auf andere Produktformen und Distributionsstellen nötig.

Der Aufsatz ist erschienen im Werk „Kodex – Jahrbuch der Internationalen Buchwissenschaftlichen Gesellschaft [Band 2 (2012)]: Bestseller und Bestsellerforschung“, Herausgegeben von Haug, Christine / Kaufmann, Vincent im Harrassowitz Verlag. Zu beziehen unter: http://www.harrassowitz-verlag.de/title_2086.ahtml

Curation – die neue Wertschöpfung für Verlage?

Die Masse an Informationen wächst im Netz exponentiell. Vieles ist kostenlos, darunter auch hochwertige Inhalte. Für Verlage stellt sich die Frage, ob und wie sie im Verhältnis zwischen Autor und Kunde eine wertschöpfende Funktion einnehmen können.

Gerade durch die Fülle der Informationen werden die Selektion, Aufbereitung und Vermarktung von Inhalten immer wichtiger. Unter Curation versteht man die Orientierung für den Leser durch die von Verlagen bearbeiteten Inhalte, die frei im Netz verfügbaren Informationen und das vom Kunden selbst erstellte und verwaltete Wissen. Hieraus ergeben sich neue Aufgaben für Verlage.

Der gesamte Artikel und die Handlungsempfehlungen für Verlage sind im mobile zeitgeist Special – Digital Publishing nachzulesen.

Augmented Reality und Social Media

Augmented Reality wird als eine der wichtigen technologischen Innovationen der nächsten Jahre gesehen. Im Prinzip geht es darum, die Wirklichkeit, in der der Nutzer im Augenblick ist, mit entsprechend kontext-sensitiven, digitalen Zusatzinformationen zu erweitern. Für Verlage besteht die Möglichkeit, selber AR-Angebote zu erstellen. Dabei konkurrieren sie jedoch mit reinen Technologieanbietern und der Nutzwert geht meist über eine nette Spielerei nicht hinaus. Vielversprechender ist eine Partnerschaft mit AR-Anbietern, bei der der Verlag Inhalte beisteuert. Dabei können auch von Kunden erstellte Inhalte durch Crowdsourcing wichtig werden.

Der gesamte Artikel ist im mobile zeitgeist Special – Mobile und Social Media nachzulesen.

 

Interviews

 

Zu Geschäftsmodellen für die Frankfurter Buchmesse, zu Big Data für den Buchreport sowie zu iBooks Author, ebenfalls für den Buchreport, zu Innovationen zum Projekt protoTYPE, zum brasilianischen Markt, zu eBooks und der Datenspeicherung bei den Konzernen, über die Arbeit bei smart digits auf „Ich mach was mit Büchern„, zu Hugendubel im Bayerischen Rundfunk, zu Weltbild im ARD sowie im BR, zu Selfpublishing bei tolino media und über den gläsernen Leser auf detektor.fm.

 

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