Apple und EPUB3
Seit letzter Woche ist es offiziell: Apple unterstützt EPUB3. Die Ankündigung erreichte bisher nur die Partner im iTunes-Connect-Programm, d.h. alle Content-Lieferanten des Apple-Ökosystems, und eine offizielle Stellungnahme auf einer Apple-Plattform fehlt bisher, aber die Nachricht stimmt dennoch positiv für die neue Generation eBook in 2012. Unsere Meinung: Nachdem nun alle drei Ökosysteme ihre Roadmap Richtung EPUB3 veröffentlicht haben, ist die Zeit reif für das enhanced eBook auf allen Marktplätzen.
eBook-Produktion mit Open Source Tools – ein Werkstattbericht
Mit dem Siegeszug der eBooks wird eine wichtige Wertschöpfung der Verlage oft obsolet: die Produktion. Hier folgt ein proof of concept. Mit smart publishing – Die neue Wertschöpfung der Verlage haben wir diese Woche unser erstes EPUB erstellt und veröffentlicht, ausschließlich unter Verwendung von Open Source Tools. Und ebenso wie die Publikation im inhaltlichen und formalen Sinne ein Experiment für uns war, war auch die Produktion ein Testlauf dafür, wie eine eBook-Produktion auf dem Stand der Werkzeuge des Jahres 2012 gelingen kann, die ohne jedes Budget außer einigen Stunden Arbeitszeit realisiert wurde. Da der Weg und die Resultate unsere kühnsten Erwartungen übertroffen haben, möchten wir den Launch von smart publishing zum Anlass nehmen, unsere Produktionserfahrungen in Form eines kleinen Werkstattberichts aus dem Leben eines eBook-Produktes zu veröffentlichen.
PressBooks und Vook – Tools aus den USA für digitales Publizieren
Mit iBooks Author hat Apple ein überzeugendes Angebot auf den Markt gebracht, um digitale Produkte zu erstellen. Enhanced eBooks werden damit in Zukunft häufiger und günstiger auf den Markt kommen – und das Ökosystem von Apple stützen.
Es ist eine Frage der Zeit, wann und wie sich auch andere, gute Tools im Markt platzieren werden, die keine Abhängigkeit von Apple suchen und wollen. Neben Adobe und Quark, die Tools anbieten, wie man schnell aus den in ihren Programmen vorliegenden Daten eine App erstellen kann, kommen auch andere Anbieter auf den Markt.
Zwei stellen wir beispielhaft vor.
Native App oder Web App? Teil 1: Definitionen und Entscheidungskriterien
Die Grundfrage für Verlage und Buchhandlung ist doch immer, ob sich denn Apps rechnen können? Ein Produkt für 0,79 € muss man schon sehr oft verkaufen, wenn man rentabel sein möchte. Aber als Werbeinstrument kann es sehr sinnvoll sein, auf Apps zu setzen. Reichweite und Kundenbindung sind dann gefragt
Dann folgt die nächste Frage: Soll ich nur auf Apple setzen, auch auf Android und Windows oder nur auf das Web und den eigenen Shop? Will ich denn so abhängig sein von Apple und kann ich denn die Aufwände für Apps nicht auch gleich für andere Angebote nutzen?
Jeder der Ansätze hat Vor- und Nachteile und lässt sich mit dem Schlagwort “Native App vs. Web App” umschreiben. Um die Diskussion zu erleichtern,
Universitäten als Verlage
Universitäten zahlen ihren Professoren Gehälter für Forschung und Lehre.
Mit diesem Wissen kann dieser bei einem Verlag Artikel und Bücher veröffentlichen.
Und der Verlag kann sie wieder an die Universitäten verkaufen.
Aus der Sicht der Verlage ein wunderbarer Kreislauf.
Aber wie lange noch? Denn durch die Digitalisierung
