eBooks im Abo – Teil 2 zur Schule und Wissenschaft

Im ersten Teil zu Abomodellen sind wir auf Beispiele aus der Belletristik und Ratgeber eingegangen. Da eBook nicht gleich eBook ist, erfolgt hier eine Vertiefung zu den Geschäftsmodellen in den Bereichen Fachliteratur und Wissenschaft. Diese Märkte funktionieren ganz anders und haben dem folgend auch völlig unterschiedliche Entwicklungen im digitalen Markt genommen. Als das Buch für all diese Märkte noch das Leitmedium war, hat man oft über die Differenzen hinweggeschaut und gerne von “dem Buchmarkt” gesprochen. Mittlerweile rücken die Unterschiede viel stärker in den Mittelpunkt. Das erkennt man ganz gut, wenn man sich die unterschiedlichen Erfolgskriterien von eBook-Abos genauer ansieht.

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eBooks im Abo – Teil 1: die schöne Literatur

Im letzten Herbst hat sich mit Legimi ein weiterer Anbieter für eBook-Abos in den Markt gewagt. Streaming und Flatrate-Angebote gelten durch netflix und spotify als das Erlösmodell der Zukunft. In China sind eBooks in der Serie einer der Wachstumstreiber des Marktes. Diese Steigerungsraten lässt Buchverlage hierzulande sehnsüchtig in diese Richtung blicken. Amazon hat mit Prime und Kindle unlimited wieder einmal den Maßstab für Flatratemodelle gesetzt und alle Versuche sind zu begrüßen, durch konkurrierende Angebote ein für Verbraucher breites Spektrum anzubieten. Denn der Markt ist nicht einfach:  Weiterlesen

Data Summit 2017 – was Daten verändern

Auf dem Data Summit letzte Woche trafen sich im zweiten Jahr in Folge die Experten der Buchbranche. Dass Daten das Öl im Getriebe der Wirtschaft des 21. Jahrhunderts sind, war dort allen klar. Auch, dass das schöne Schlagwort “Big Data” reduziert werden muss auf “smart data”. Man muss in den Maschinenraum hinabsteigen, um den Wert der Daten zu heben. Und zugleich braucht es Weitblick, um mit den richtigen Daten auch die relevanten Erkenntnisse zu erhalten und die Zukunft zu sichern. Hier eine persönliche Zusammenfassung wichtiger Aussagen. Weiterlesen

ePublishing-Startups: Lessons learned

Der November war kein guter Monat für ePublishing-Startups: Mit Readfy und Oolipo in Deutschland sowie Pronoun in den USA haben innerhalb kurzer Zeit gleich drei Unternehmen, die mit viel Hoffnung in den Markt für digitales Lesen gestartet sind, ihr Scheitern verkündet. In der Branche ist seitdem immer wieder in Diskussionen zu hören, die Zeit für Experimente sei vorbei. Das wäre fatal, denn in der dynamischen Medienentwicklung der aktuellen Zeit wird es ohne immer weiteres Ausprobieren von neuen Ideen und Modellen nicht weitergehen. Aber auch experimentieren muss man lernen.

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Blockchain – wo und wie die Medien davon profitieren können

Im Rahmen von CONTENTshift hatten wir vor der Buchmesse letztes Jahr auf das Start-up SatoshiPay hingewiesen. Hier spielt schon das Thema eine große Rolle, das jetzt in aller Munde ist: Blockchain. Es geht womöglich um die nächste Revolution, weil der „middleman“ einmal mehr abgelöst werden kann. Jeder, der als Makler oder Notar, als verlässliche Institution fungierte, die Sicherheiten gewährt und bei Streitigkeiten als Anlaufstelle funktioniert, kann theoretisch ersetzt werden. Das betrifft natürlich auch Verlage. Die Technologie befindet sich laut Gartners Hype Cycle kurz vor dem Höhepunkt – und jetzt wird es darum gehen, in der Umsetzung die Spreu vom Weizen zu trennen. Denn bei aller Technologie: Das Vertrauen in eine Bank, einen Verlag, einen Autor, das gewinnt man nur durch Personen und einem aufwändigen Markenaufbau.

Das Prinzip ist einfach: Es gibt viel mehr Rechner als bisher und diese sind vernetzt. Wenn jeder ein wenig von seiner Rechenleistung zur Verfügung stellt und es dann ein pfiffiges Verschlüsselungssystem dazu gibt (Erfinder ist Satoshi), dann können Daten besser vor Fälschungen gesichert werden als bisher. Denn eine Bank kann leichter ausgeraubt werden oder bankrott gehen. Das nächste Eldorado öffnet gerade seine Pforten und wartet auf disruptive Geschäftsmodelle. Weiterlesen