Start-ups aus Indien: das Beispiel Juggernaut

Start-ups aus Indien: das Beispiel Juggernaut

Nicht nur in Deutschland sprießen jedes Jahr neue Startups in der Verlags- und Medienbranche aus dem Boden. Sie versuchen, aus dem Schwung der Digitalisierung ihr ganz eigenes Modell für ein unwiderstehliches Angebot für den Kunden zu entwickeln. Und viele scheitern: am Geschäftsmodell, an der Kundenakzeptanz und manchmal schlicht an sich selbst. Auf unserer letzten Seminarreise nach Indien haben wir uns mit Juggernaut ein Modell für digitales Lesen angesehen, das uns besonders instruktiv erscheint für das Thema Produktentwicklung in Märkten mit großen Herausforderungen. Natürlich ist das hier entwickelte Modell nicht direkt auf Europa übertragbar – die Anpassung des Angebots an den Kundenbedarf und die besonderen Marktbedingungen sind aber sicher auch für Business Developer hierzulande interessant:

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Auf, auf Ihr Start ups – CONTENTshift für die Buchbranche

Auf, auf Ihr Start ups – CONTENTshift für die Buchbranche

Was vor ein paar Jahren als protoTYPE begann, hat sich jetzt zu einem Katalysator für die Branche entwickelt. CONTENTshift ist die neue Initiative des Börsenvereins zur Förderung von Start-ups. Ging es vor ein paar Jahren noch darum, neue Ideen in einem neuen Netzwerk zu diskutieren und durch gemeinsame Projekte die Spreu vom Weizen zu trennen, so merkt man der Branche an, dass sie reifer geworden ist. Aus den jungen Wilden sind Business Developer geworden und Canvas ist kein Fremdwort mehr. Und die Verlage sehen die Digitalisierung auch nicht mehr als Auflehnung einer irgendwie seltsamen, jungen Generation, sondern als marktbestimmende Entwicklung. Unsere Rolle wandelt sich vom „Experten“ zum Coach.
Aber was bringt CONTENTshift den Start-ups?

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Mobile Publishing Update: #rpTEN-Special

Mobile Publishing Update: #rpTEN-Special

Zum zehnten Mal fand sie diesen Mai in Berlin statt – die re:publica: Gewachsen vom Bloggertreffen zur Digital-Konferenz, ist sie noch immer einer der innovativsten und wichtigsten Treffpunkte, um am Puls des Netzes zu bleiben, die Trends der digitalen Entwicklung zu verfolgen und über den eigenen Tellerrand zu blicken. Aus diesem Anlass widmen wir unser aktuelles Mobile-Publishing-Update abseits der gewohnten Kategorien den Entdeckungen aus Berlin:

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digitale Weiterbildung: Chance oder Luftblase?

digitale Weiterbildung: Chance oder Luftblase?

Letzte Woche war die digitale Weiterbildung auf dem Publishers´Forum in Berlin einer der Schwerpunkte. Detlef Bluhm hat auf bookbytes schon über das Ende des (Mathematik)buches berichtet in unserer Diskussion unter start-ups, von meinUnterricht.de über bettermarks, Repetico und lectory. Auf hochkarätig besetzten Panels wurde über die bisherigen Erfahrungen im internationalen Markt diskutiert und insgesamt gesehen sind die Ergebnisse nicht eindeutig.

Dass an einem digitalen Markt für Weiterbildung kein Weg vorbeiführt, darin sind sich die meisten einig. Aber dass er sich steiniger und mühsamer gestaltet als angenommen, das erkennen auch alle an.

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Es liegt am Cover! Wo eBook-Analytics helfen kann

Es liegt am Cover! Wo eBook-Analytics helfen kann

„Never judge a book by its cover“ – doch Buchkäufer tun dies ständig und selbstverständlich. Jeder Verlag und jeder Buchhändler weiß, dass ein Buchcover zentral für den Verkauf ist. Entstehen beim Leser bereits beim Betrachten des Coverbildes konkrete Erwartungen über das Buch? Die Antwort ist ein klares „Ja“, betrachtet man die Resultate der ersten Testreihen mit unserer eBook-Analytics-Software Jellybooks.  Hier unser Fallbeispiel für datenbasiertes Marketing, das durch eBook-Analytics erst möglich wird:

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MOOCs – wer will das?

MOOCs – wer will das?

Die Diskussion um MOOCs ist lang. Sie ist geprägt von ähnlichen Gegensätzen, wie wir sie aus der Diskussion um eBooks oder Selfpublishing auch kennen: Tradition versus Innovation, Qualität versus Billigangebot, große Ökosysteme versus Nischenanbieter….
Dazu kommt, dass die großen Ökosysteme ihre Kunden und ihre Kundendaten im großen Teich „Bildung“ umgarnen: Google for education unterrichtet die Schüler, unterstützt von Youtube, eduatgoogle und seine vielen Kanäle wie z.B. den „BildungsserverKanal„, Amazon education bietet die Infrastruktur, Amazon inspire steht vor dem Start (siehe auch den Beitrag im digital reader) und Apples iTunesU bringt vorinstalliert die Bildung schon via Tablet in jeden Haushalt. Aber auch Firmen wie SAP locken mit kostenlosen Kursen. Lohnen sich da MOOCs überhaupt noch? Vor allem, wenn man sich die traditionell hohen Abbrecherquoten ansieht.

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Smart Business – Smartlaw

Smart Business – Smartlaw

Wer kennt sie nicht, die Diskussion um „unsere Kunden wollen Papier“ versus „das Digitale ist die Zukunft“? Dabei hilft oft ein Blick auf scheinbar starre Märkte. Denn das schärft die Sinne. Juristen wollen Papier, weil sie damit ihr Examen bestanden haben. So hieß es früher, als Haufe mit digitalen Produkten in den Markt drängte. Juristen suchen auch mal in einer Datenbank, hieß es dann, als Beck mit seinem Angebot startete. Und da Beck die wichtigsten Autoren der Republik versammelt, sehen sich die Kunden eben die Inhalte digital wie gedruckt an. Wer das herrschende Recht versammelt, an dem kommt niemand vorbei. Aber wird es dabei bleiben?

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