Vom Knowledge Graph zu Google Lens: Die Zukunft der Suche

Von den Anfängen von Google bis heute haben Suchmaschinen eine rasante Entwicklung hingelegt. Sie zeigt sich in der Online-Suche nach Web-Inhalten und prägt die Kundenerwartung in Consumer-Anwendungen und Fachdatenbanken. Ist man einmal den Komfort und die Usability der Google-Suche gewohnt, wird man sie kaum an anderer Stelle missen wollen. Mit sprachgesteuerten Assistenten und visueller Suche entwickeln sich aktuell neue Paradigmen in den Suchsystemen, die großes Potenzial für die Weiterentwicklung der nächsten Generation Content-Anwendungen haben. Was bedeuten diese Innovationen für Content-Anbieter im Netz? Ein aktueller Überblick über die Entwicklung der Online-Suche:

Weiterlesen

Paywalls – die Erfahrungen der Zeitungen in den USA

Warren Buffet sagt ein großes Zeitungssterben voraus und ist damit nicht der Erste. War die Freigabe von Inhalten im Netz für die Zeitungen vor über 20 Jahren ein Sündenfall oder nicht? Zunächst schien es so, denn die ersten Paywalls der 90er hatten wenig Erfolg. Aber die Experimente gingen weiter und in den letzten Jahren häuften sich die Angebote, in den USA, aber auch in Europa. Die Beispiele könnten auch für andere Branchen relevant sein, denn das Nutzerverhalten wird von allen Teilnehmern geprägt, nicht nur von Google, Apple und Co.

Weiterlesen

Digitale Produkte sind nie fertig: der Weg zur richtigen Update-Strategie

Wir haben es in unserem Artikel zum Portfolio-Management bereits betont – und eigentlich gehört es zu den Binsenweisheiten des Produktmanagements in der Online-Welt: Digitale Produkte sind nie fertig. Doch weil dieser Effekt zu den wahrscheinlich größten Unterschieden zwischen Digitalmodellen und klassischen Verlagsprodukten gehört, wird er in der Produktentwicklung oft vernachlässigt – auf allen Ebenen. Das Resultat ist allerorten zu besichtigen: Apps, die nach kurzer Zeit mit großen Verlusten wieder eingestellt werden; Online-Datenbanken, die lieblos gepflegt und auf dem Usability-Stand des Jahres 2000 vor sich hin vegetieren; Portale, die Geheimprojekte bleiben, weil der Google-Bot nicht den Weg hinein findet. Wie kann man es besser machen? Ein Blick in die Best Practises für die digitale Produktentwicklung:

Weiterlesen

Influencer Marketing

Der Traum aller Produktmanager ist ein viraler Hit. War früher noch ein Aufreger von Reich-Ranicki eine Garantie für Absätze bei Büchern, ist das jetzt schwerer und leichter geworden. Heute kann auch irgendjemand etwas ins Netz posten und mit etwas Glück kaufen dann Milliarden Kunden wie elektrisiert das Produkt. Influencer Marketer wollen diesen Prozess professionalisieren. Dabei verschwinden die klassischen Grenzen zwischen Marketing, PR und Produktmanagement. Denn die Ansprache dieser Multiplikatoren erfordert das Zusammenspiel mehrerer Fähigkeiten, die oft verteilt vorliegen. Dass dieser Job immer bedeutender wird, zeigt eine Analyse von Joblift, einer Plattform zur Jobsuche, die als „Metajobsuchmaschine“ und Aggregator den Kunden zu den Jobbörsen und den Angeboten der Firmen lotst. Es bestätigt den Trend, den wir vor knapp zwei Jahren mit einer Studie der Macromedia-Hochschule München über Influencer zum ersten Mal aufgegriffen hatten.

Weiterlesen

Facebooks Zukunft: von „I like“ zu „we all like“?

Mark Zuckerberg hat sich nicht nur vielbeachtet auf der F8-Konferenz zur Zukunft von bots, AR und VR geäußert, sondern – weniger bachtet – kürzlich sein Manifest für das neue Facebook veröffentlicht. Damit stellt er sich als Welterneuerer in die illustre Tradition von LutherMarx&Engels, Lenin, der DadaistenFuturisten, Unterzeichner des cluetrain-Manifests und vielen mehr. Eine staatsmännische Antwort auf Trump nennen es die einen, den Untergang des Journalismus die anderen. Worum geht es?

Weiterlesen

Portfoliomanagement für Content: analog, digital, crossmedial

Gutes Portfoliomanagement hat es schon immer gegeben. Jeder Verlag, der über zehn Jahre alt ist, hat das praktiziert, sonst wäre er untergegangen. Verleger ist man aus Stolz über eine nachhaltige Wirkung. Und ich freue mich heute noch über Buchreihen oder Portale bei Hanser oder Haufe, die ich einmal ins Leben gerufen habe und die als Backlist zu den Standbeinen gehören (oder bei anderen Verlagen wirken). Im Zusammenspiel von digitalen und analogen Medien haben sich jedoch neue Herausforderungen ergeben. Diese gelten nicht nur für Verlage. Jeder, der seine Kunden mit „Content“ beglücken will, kann hier von Verlagen lernen. Gutes „Content Marketing“ ist nämlich keine klassische Kompetenz von Agenturen oder Softwareentwicklern, die stärker von Werbebudgets oder Technologieentwicklungen geprägt sind. Gutes „Content Marketing“ heißt, mittelfristig ein Programm aufbauen, das den Kunden in den Bann zieht und ihn wiederkommen lässt. Und wiederkehrende Kunden sind allemal günstiger als Neukunden – das steht in jedem Lehrbuch für Marketer.

Weiterlesen