Blockchain – wo und wie die Medien davon profitieren können

Im Rahmen von CONTENTshift hatten wir vor der Buchmesse letztes Jahr auf das Start-up SatoshiPay hingewiesen. Hier spielt schon das Thema eine große Rolle, das jetzt in aller Munde ist: Blockchain. Es geht womöglich um die nächste Revolution, weil der „middleman“ einmal mehr abgelöst werden kann. Jeder, der als Makler oder Notar, als verlässliche Institution fungierte, die Sicherheiten gewährt und bei Streitigkeiten als Anlaufstelle funktioniert, kann theoretisch ersetzt werden. Das betrifft natürlich auch Verlage. Die Technologie befindet sich laut Gartners Hype Cycle kurz vor dem Höhepunkt – und jetzt wird es darum gehen, in der Umsetzung die Spreu vom Weizen zu trennen. Denn bei aller Technologie: Das Vertrauen in eine Bank, einen Verlag, einen Autor, das gewinnt man nur durch Personen und einem aufwändigen Markenaufbau.

Das Prinzip ist einfach: Es gibt viel mehr Rechner als bisher und diese sind vernetzt. Wenn jeder ein wenig von seiner Rechenleistung zur Verfügung stellt und es dann ein pfiffiges Verschlüsselungssystem dazu gibt (Erfinder ist Satoshi), dann können Daten besser vor Fälschungen gesichert werden als bisher. Denn eine Bank kann leichter ausgeraubt werden oder bankrott gehen. Das nächste Eldorado öffnet gerade seine Pforten und wartet auf disruptive Geschäftsmodelle. Weiterlesen

Was muss ein minimal viable product (MVP) umfassen?

Jason Cohen will seinen Kunden keine MVPs (minimal viable products) mehr anbieten. Das Prinzip „fake it till you make it“ führt nicht nur zu Irritationen, sondern auch zu verärgerten Kunden, verbrannter Erde, sozusagen. In Zukunft sollen nur noch SLCs (simple, lovable, complete) auf den Markt kommen, das sind Produkte, die der Kunde liebt, weil sie einfach sind und in ihrer Einfachheit vollständig. Klingt gut, klingt einfach – und ist wie immer nur die halbe Wahrheit: Weiterlesen

Multichannel – die ersten Schritte zur richtigen Strategie

Christin Krooss von Google hat auf die Möglichkeiten des Handels hingewiesen, die Online- und Offlinewelt miteinander zu verbinden. (Auf dem Data Summit am 29. November werden wir das Thema vertiefen). Omnichannel scheint der einzig gangbare Weg für den Einzelhandel zu sein, außer man sucht sich eine ganz spezielle Nische: Die Kunden sind online und die Attraktivität der Einkaufsmeilen schwindet. Und auch wenn die Analyse der der IFH Köln dem Sortimentsbuchhandel eine stabile wirtschaftliche Entwicklung bescheinigt: Weltbild bekräftigt seinen Weg zum Multichannelanbieter und verweist auf die schwierige Lage im stationären Handel, wo die Mietpreise immer noch auf einem hohen Niveau sind, während die Umsätze durchgehend sinken.

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Digital Publishing Trends 2017, Teil II

Wie üblich fassen wir zur Buchmesse aus unserer Sicht wichtige Trends zusammen und reflektieren deren Auswirkung auf die Branche. Dabei erheben wir weder den Anspruch auf Vollständigkeit noch den der umfassenden Analyse. Ziel ist die Anregung, das Nachdenken über das, was auf der nächsten Buchmesse schon wieder in anderem Lichte dastehen wird. Zum zweiten Teil unserer diesjährigen Trendschau (Teil I finden Sie hier):

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Wie Google den Einzelhandel unterstützt – ein Interview mit Christin Krooss

Am 29. November findet in Frankfurt der Data Summit der mvb statt. Die Keynote wird Christin Krooss von Google halten. Dabei wird es auch darum gehen, wie der Einzelhandel durch eine verbesserte Onlinepräsenz die Kunden halten oder neue für sich gewinnen kann. Dass dabei Metadaten auch eine Rolle spielen, versteht sich. Die IG Produktmetadaten des Börsenvereins gibt dafür das Motto aus, dass es nur zusammen geht: Wenn Handel und Verlag, wenn Lektorat, Marketing und Vertrieb zusammenspielen, dann kann die Sichtbarkeit erhöht werden. Ein Baustein ist dabei sicher die Auffindbarkeit in der Suche bei Google. Im Interview äußert sich Christin Krooss schon einmal vorab zum Thema:

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Digital Publishing Trends 2017, Teil I

Wie üblich fassen wir zur Buchmesse aus unserer Sicht wichtige Trends zusammen und reflektieren deren Auswirkung auf die Branche. Dabei erheben wir weder den Anspruch auf Vollständigkeit noch den der umfassenden Analyse. Ziel ist die Anregung, das Nachdenken über das, was auf der nächsten Buchmesse schon wieder in anderem Lichte dastehen wird.

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