iversity, MOOC und die Weiterbildung

iversity, MOOC und die Weiterbildung

Universitäten werden zu Verlagen und die Weiterbildung erfolgt zunehmend online.  Die etablierten Schulbuch- wie Lehrbuchverlage reagieren mit eigenen Plattformen wie scook oder entwickeln gegen Apples iBooks author eigene Softwarelösungen wie smart book bei McGraw-Hill oder Springer. Jugendliche begeistern sich für ihr Smartphone und gehen doch gerne in Bibliotheken.
Der Markt ist in dieser Umbruchsphase schwer auf einen Nenner zu bringen.
Fastcompany hat nicht zu unrecht den Bogen recht breit gespannt in seinem Hinweis auf die wichtigsten Unternehmen für die Weiterbildung,von Twitter bis Donorschools, von Inkling bis Knewton. Es geht um das Sammeln von Daten und die staatliche Unterstützung von eigenständigen Projekten genauso wie um Produktionssysteme und den Aufbau eigener Universitäten in den großen Ökosystemen.
An dieser Stelle wollen wir anhand der Entwicklungen von Plattformen wie iversity ein Schlaglicht auf den Markt werfen, wohl wissend, dass es nicht mehr sein kann als das.

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Crowdsourcing: Die Massen in Bewegung bringen

Crowdsourcing: Die Massen in Bewegung bringen

Bereits Napoleon wusste es: Die Levée en masse kann Freunde wie Feinde beunruhigen. Wo es beim Crowdfunding darum geht, Community-Interaktion und Massendynamik für die Finanzierung von Projekten zu nutzen, hat Crowdsourcing zum Ziel, die eigentliche Arbeit im Projekt zu verteilen. Dabei werden große Aufgaben in viele kleine aufgeteilt, die dann per Webplattform auf Massen von Freiwilligen verteilt werden. (Wir berichteten vor zwei Jahren zum ersten Mal über Crowdsourcing und hatten damals auch schon ein paar bekannte Anwendungen, z.B. von Google, vorgestellt.) Das wohl bekannteste Beispiel für den Crowdsourcing-Ansatz ist die Wikipedia: Das Ergebnis der Arbeit hunderttausender Hobby-Editoren wurde zwar lange Zeit als amateurhaft und wenig verläßlich belächelt, hatte aber im Endeffekt so disruptive Folgen, dass die Lexikon-Urgesteine von Enzyklopedia Britannica bis Brockhaus mittlerweile aufgeben mussten. Welche für Verlage und Medienunternehmen interessanten Beispiele gibt es zur Anwendung von Crowdsourcing in Projekten?

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Mobile Publishing: Update März 2014

teaserbildSchon die ersten drei Monate des neuen Jahres haben wieder einmal spannende Umwälzungen beim digitalen Publizieren gezeigt. Auf der Leipziger Buchmesse wurden zahlreiche neue Verlagsplattformen vorgestellt, die Produkte und Kundenzugang neu denken. Und auch die großen mobilen Ökosysteme waren nicht untätig in ihrer stets hochdynamischen Einkaufs- und Innovations-Politik. Ein Überblick über die wichtigsten News aus dem Mobile Publishing im März:

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Scook – the empire strikes back?

Scook – the empire strikes back?

Die Herausforderungen für die großen Schulbuchverlage sind groß. Ihre Zielgruppen sind schon längst im digitalen Zeitalter angekommen, die Schüler brauchen schon längst keine Spickzettel mehr und erklären ihren Lehrern, wo man die Lösungen für schwierige Aufgaben am besten im Internet findet. Und sie selbst, die Lehrer, die Ministerien versuchen Schritt zu halten. MOOC und Selfpublishing sowie die kostenlosen Bildungsangebote von Google, Apple und Co. sind dabei nur einige der Herausforderungen für die Branche.
Cornelsen startete jetzt mit einer eigenen Plattform, scook.
Grund genug für uns, mit Christine Hauck zu sprechen, die den Bereich New Business leitet.

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Sind Algorithmen die besseren Verleger?

Sind Algorithmen die besseren Verleger?

Vor kurzem durften wir erfahren, dass zwar noch nicht die Weltformel, aber doch das Genom von Bestsellern erforscht ist. Künftig werden Verlage also endlich mit viel weniger Büchern viel mehr Geld verdienen. So lustig das klingen mag und so absurd die Ergebnisse der dort vorgelegten Studie sind, dahinter steckt natürlich die Frage, ob man es im Verlagsgeschäft nicht endlich auch schafft, wie Google und Amazon und Facebook die Profile der Kunden und ihrer Bedürfnisse besser zu erkennen. Die Abomodelle von readfy oder Skoobe gehen ja genau in diese Richtung. Um das gut machen zu können, braucht es natürlich Daten. Viele Daten.
Wie man das gut macht, darüber könnten netflix und oyster Auskunft geben.

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Mobile Publishing: Update Februar 2014

Mobile Publishing: Update Februar 2014

Obwohl das Jahr erst zwei Monate alt ist, haben die großen Technologie-Konzerne und mobilen Ökosysteme bereits mächtig vorgelegt: In diesen Tagen jagt eine Innovation die andere. Neben einem Überblick über die Aktivitäten der big player berichten wir im mobile publishing-Update Februar 2014 über Facebook Paper, den Forssmann-Rant und die Folgen, sowie über aktuelle Zahlen aus dem Mobilmarkt:

 

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Crowdfunding – wirklich so einfach?

Crowdfunding – wirklich so einfach?

Wie beim Thema Selfpublishing geht es beim Crowdfunding auch um die Frage, ob künftig noch Verlage gebraucht werden oder nicht. Denn der Autor hat von der Produktion über die Distribution und Vermarktung bis hin zur Finanzierung alles selbst in der Hand. Doch so wie beim Selfpublishing der Autor alle Herausforderungen eines klassischen Verlags meistern muss, so fordert Crowdfunding viel Wissen rund um das Thema Finanzierung und Marketing. Es geht nicht von allein. Deshalb lohnt es sich, neben die ganzen Heldengeschichten auch ein paar Werkstattberichte zu stellen, die von dem Aufwand sprechen, der Crowdfunding mit sich bringt. Unser Beispiel heute ist der Horncastle Verlag.

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