Digitale Kompetenz – was müssen Führungskräfte, Lehrer und überhaupt alle Vorbilder wissen?

Vor fünfzehn Jahren wurde man noch als Nerd belächelt, wenn man von der Digitalisierung der Medien sprach und als Führungskraft musste man sich schwer ins Zeug legen, um zu überzeugen. Seit ca. zehn Jahren haben digitale Angebote mit dem Siegeszug der Smartphones fast jeden Haushalt erreicht. Und manche Mitarbeiter sind damit geschickter als ihre Vorgesetzten, die Schüler fast immer schneller als ihre Lehrer. Dass die Digitalisierung jeden betrifft, das braucht man niemandem mehr zu sagen. Aber was für Kompetenzen gefragt sind, das schon. Denn die Mär von den „digital natives“ (sind das aus Strom geborene Softwarewesen ohne Blut und Herz, rein digitale „Produkte“?) auf der einen und den verkrusteten Alten auf der anderen Seite ist irreführend und gefährlich. Irreführend, weil digitale Kompetenzen nicht mit zwei Wischbewegungen im Babyalter oder stundenlangem Computerspielen gelernt wird und Neugier nicht altersabhängig ist. Gefährlich, weil sie den Blick auf nötige Veränderungen in der Bildung und Unternehmen verstellt. Und hier sind von Lehrern bis zu den Führungskräften in Unternehmen und der Politik alle angesprochen.

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Das Schulbuch der Zukunft

Wen wundert´s: Einer Studie der Ruhr Universität Bochum zufolge sind Schüler motivierter und lernen besser, wenn sie selbst und in der Gruppe Experimente machen, statt Videos zu konsumieren. Bei Kindern tritt die Phase des „selber machen“ schon früh auf und dass man die gut gemeinten Ratschläge der Eltern immer erst selber durch schlechte Erfahrungen untermauern muss, das ist allen bekannt. Dinge bleiben immer dann besser hängen, wenn sie mit einer eigenen Erfahrung verknüpft werden, denn das Gehirn speichert logischerweise alles viel stärker, je mehr Sinne und Tätigkeiten und Zeit damit verbunden sind. Was heißt das für die digitale Bildung und für die Entwicklung moderner Lernmedien?

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Gute Zahlen, schlechte Zahlen: Die mühsame Vermessung des eBook-Marktes

Marktzahlen zum eBook – wohl in kaum einem anderen Branchenbereich wird so viel mit Zahlen und Studien hantiert. Und in kaum einem anderen Bereich werden sie so hitzig diskutiert, obwohl sie sich bei näherem Hinsehen oftmals als nur wenig aussagekräftige Ausschnitte von Teilmärkten erweisen. Nachdem im letzten Jahr eine Welle von Artikeln zum angeblichen Niedergang des eBook-Marktes in den USA durch die Medien gegangen ist, war im Frühjahr 2017 nun das UK an der Reihe. Bemerkenswert daran aber: Mit Jan Tißler hat sich ein Journalist außerhalb des Buchbranchen-Umfeldes an die Dekonstruktion dieser Berichterstattung gemacht – und nur in wenigen Schritten die weitgehende Substanzlosigkeit der Artikel von Forbes, CNN und Guardian belegt. Warum ist es so schwierig, aussagekräftige Zahlen über den eBook-Markt zu erheben und darüber zu berichten? Ein Erklärungsversuch:

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Generation „What?“

Als „Europabericht“ wird die Studie von ZDF, BR und SWR mit sinus bezeichnet und erinnert an „Eurovisionssendungen“ vergangener Tage. Aber es geht um die Zukunft. Und weil man schon ahnte, dass nach der „Generation Z“ nicht mehr viel kommen kann und man die Jugend nicht gleich demotivieren will, hat man die 18-34-Jährigen hier nach dem französischen Vorbild gleich mit „Generation What“ getauft. Zusammengefasst: Das Vertrauen in Institutionen ist gesunken. Und das, obwohl diese Generation in keinen innereuropäischen Krieg geschickt wurde, wie ein paar Jahrzehnte zuvor. Das trifft auch die Medien und die Schulen. Ihrer Ausbildung stehen deshalb die wenigsten positiv gegenüber und beim Sex… aber lesen Sie weiter, hier die Ergebnisse im Überblick: Weiterlesen

Vom Knowledge Graph zu Google Lens: Die Zukunft der Suche

Von den Anfängen von Google bis heute haben Suchmaschinen eine rasante Entwicklung hingelegt. Sie zeigt sich in der Online-Suche nach Web-Inhalten und prägt die Kundenerwartung in Consumer-Anwendungen und Fachdatenbanken. Ist man einmal den Komfort und die Usability der Google-Suche gewohnt, wird man sie kaum an anderer Stelle missen wollen. Mit sprachgesteuerten Assistenten und visueller Suche entwickeln sich aktuell neue Paradigmen in den Suchsystemen, die großes Potenzial für die Weiterentwicklung der nächsten Generation Content-Anwendungen haben. Was bedeuten diese Innovationen für Content-Anbieter im Netz? Ein aktueller Überblick über die Entwicklung der Online-Suche:

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