Die 4. Revolution – und die Zukunft des Lesens

In seinem klugen Buch „Die vierte Revolution“ versucht sich Luciano Floridi an einer Philosophie des Internetzeitalters und seine Thesen lohnen eine nähere Betrachtung, weil man mit ihnen die Zukunft der Medien besser verstehen und diskutieren kann.
Vor dem Hintergrund der heutigen Tagung zur Zukunft des Lesens hier eine Kommentierung der wichtigsten Aussagen. Weiterlesen

Thesen zur Zukunft des Social Readings

Vom 20.-22. September geht es in München auf der Tagung „Die Zukunft des Lesens“ um die vielfältigen Formen dieser Kulturtechnik. Lesen, Schreiben, Rechnen – so lauten die traditionellen drei Kulturtechniken, die in jeder Grundschule gelehrt werden. Das Lesen ist deshalb auch die Basis einer ganzen Industrie, die davon lebt, dass jung und alt „das Lesen“ als wichtigen Wert erachten und Geld dafür ausgeben. Und jetzt kommt die „digitale Medienkompetenz“ hinzu, gefordert von Eltern und Staat und beispielhaft erprobt im Projekt Digitale Schule 2020. Diese „vierte Kulturtechnik“ beinhaltet nicht nur Weiterlesen

Omnichannel – Trend und Realität

Omnichannel ist eine der großen Verheißungen der Zukunft, nicht nur für Händler. Zahlreiche Studien verweisen auf die Bedeutung, von ibi researchEHIHandelskraft, econsultancy, dem Handelsverband Deutschland oder salesforce. Für Thalia ist es das Leitwort in seiner Strategie und laufend wird dies durch aktuelle Meldungen bestätigt. Unbestreitbar ändert sich das Kaufverhalten der Kunden durch den mobilen Zugriff auf Informationen. Und die zahlreichen Daten über Empfehlungen, Abbruchraten oder Kaufhistorie werden für die Händler zur Datenquelle für das operative Geschäft. (Wir berichteten über die Anforderungen der Generation Z an den Handel.)
Omnichannel ist aber zugleich ein Fass ohne Boden. Man kann nicht Weiterlesen

Digitale Kompetenz – was müssen Führungskräfte, Lehrer und überhaupt alle Vorbilder wissen?

Vor fünfzehn Jahren wurde man noch als Nerd belächelt, wenn man von der Digitalisierung der Medien sprach und als Führungskraft musste man sich schwer ins Zeug legen, um zu überzeugen. Seit ca. zehn Jahren haben digitale Angebote mit dem Siegeszug der Smartphones fast jeden Haushalt erreicht. Und manche Mitarbeiter sind damit geschickter als ihre Vorgesetzten, die Schüler fast immer schneller als ihre Lehrer. Dass die Digitalisierung jeden betrifft, das braucht man niemandem mehr zu sagen. Aber was für Kompetenzen gefragt sind, das schon. Denn die Mär von den „digital natives“ (sind das aus Strom geborene Softwarewesen ohne Blut und Herz, rein digitale „Produkte“?) auf der einen und den verkrusteten Alten auf der anderen Seite ist irreführend und gefährlich. Irreführend, weil digitale Kompetenzen nicht mit zwei Wischbewegungen im Babyalter oder stundenlangem Computerspielen gelernt wird und Neugier nicht altersabhängig ist. Gefährlich, weil sie den Blick auf nötige Veränderungen in der Bildung und Unternehmen verstellt. Und hier sind von Lehrern bis zu den Führungskräften in Unternehmen und der Politik alle angesprochen.

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