Das Museum der Zukunft – second screen oder die reale Begegnung

Das Museum der Zukunft – second screen oder die reale Begegnung

Wie schon aufgeführt stellt sich in Museen die Frage, was sie besonders machen im Vergleich zu digitalen Medien, wenn man an den Zugang zur Kunst denkt. Museen müssen wie Verlage ihre Kunden im digitalen Raum finden und an sich binden. Daran führt kein Weg vorbei. Und die Kunst wird darin bestehen, den digitalen mit dem “realen” Raum zu verknüpfen. Es reicht nicht, nur digital Lust zu wecken, um nachhaltig die eigene Marke – und Museen sind Marken – aufzubauen. Man muss das auch vor Ort einlösen. Durch Veranstaltungen wie GANYMED im Kunsthistorischen Museum in Wien, freundliche Wärter und saubere Toiletten und vor allem durch eine durchgängig kohärente Darstellung. Man muss also den eigenen Markenkern kennen, um ihn “real” und digital richtig zu kommunizieren.

 

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Das Museum der Zukunft – ist Reichweite alles?

Das Museum der Zukunft – ist Reichweite alles?

Das Museum als Ort der Ruhe, der Kontemplation und Versenkung in ein Kunstwerk bietet zahlreiche interessante Parallelen für Buchleser. Denn auch dort sind die Versenkung, das einsame Gespräch mit dem Autor wichtig. Zugleich kann niemand mehr die Vorteile der verschiedenen digitalen Angebote leugnen. Wie also soll das Zusammenspiel von Offline und Online bestmöglich erfolgen?
Die Konferenz MuseumNext versuchte sich wie die vielen Veranstaltungen für die Verlage an Antworten. Diese drehen sich vor allem um zwei Fragen:

  • Wie nutze ich die digitalen Medien, um die Menschen an meinen, einzigartigen Ort zu locken?
  • Bieten digitale Medien einen besseren Zugang zur Kunst, wenn doch die Begegnung mit dem Original vor Ort eigentlich das Wichtigste sein sollte?

In diesem Beitrag soll es vor allem um die erste Frage gehen.

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Wie locke ich die Besucher ins Museum?

Wie locke ich die Besucher ins Museum?

Warum soll ich heute noch ins Museum, wenn doch Google Art den Weg vom Sofa aus schon so schön geebnet hat? Und was soll ich dort, wenn ich alle Hintergrundinformationen eh viel einfacher im Netz finde? Und selbst die schweren und verstaubten Kataloge mit mehr oder minder akademischem Geplänkel gibt es kurz nach der Eröffnung schon im Antiquariat zu finden.
Die Zahlen sprechen eine andere Sprache. Museen werden nach wie vor stark besucht. Zwar droht auch hier wie im Fußball eine immer größere Kluft zwischen den großen “Namen” und Ausstellungen und den weniger beachteten, kleineren “Events”. Aber insgesamt ist die Nachfrage enorm groß.
Museen sind demnach als die Kathedralen der Moderne gefragt. Trotzdem müssen sie sich in der Fülle der Angebote die Frage stellen, wie sie die Besucher am besten anlocken können.

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Mobile Publishing: Update Juli 2014

Mobile Publishing: Update Juli 2014

Sommerloch in Digitalien? Weit gefehlt: Nein, nur weil sich die Bevölkerung in der Mehrheit am Badesee tummelt, gehen die Innovationen im mobilen Publizieren dennoch weiter. Und die großen Ökosysteme bereiten sich bereits jetzt auf einen heißen Herbst vor. Wir fassen wie jeden Monat die wichtigsten Trends und Tendenzen zusammen:

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Entwicklungen im App-Markt – und was sie für Content-Anbieter bedeuten

Entwicklungen im App-Markt – und was sie für Content-Anbieter bedeuten

Beziehungen sind immer kompliziert. Und die zwischen Verlagen und App-Stores erst recht. Die Preis-Korridore und Gewinnspannen sind gegenüber Print-Produkten extrem niedrig, die Technologie-Zyklen atemberaubend und die Vermarktung ungewohnt. Und kaum glaubt man einmal ein funktionierendes Produktmodell gefunden zu haben, kommt das nächste Update.
Hat sich daran etwas geändert, betrachtet man die zentralen Entwicklungen dieses Jahres? Und was kann man als Content-Anbieter tun, um seine Inhalte zum Kunden zu bringen?

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Senioren und das Internet

Senioren und das Internet

Dass die Unterscheidung in “digital natives” und das alte Eisen nicht stimmig ist, darauf haben wir schon einmal hingewiesen. Es gibt zahlreiche, sehr unterschiedliche Plattformen, die zeigen, dass man auch im Alter dazulernen kann. Die Bandbreite reicht von staatlich geförderten Initiativen oder Stiftungen wie das “BSNF” oder die “Stiftung Digitale Chancen“ über “Senioren & Internet“, “Feierabend” oder “Seniorentreff” bis zu Empfehlungsplattformen für Bücher wie “LernCafe“, die nicht explizit Senioren ansprechen, es aber doch tun.
Eine aktuelle Studie der AGOF hat gezeigt, dass “nur” oder “sogar” 40% der Personen über 60 in Deutschland das Internet nutzen. Sprich: Obwohl das Internet für ältere Menschen viele Vorteile bieten könnte, hinkt die Nutzung noch hinterher. Hierzu passen auch die Studien des Deutschen Instituts für Vertrauen und Sicherheit im Internet, in denen deutlich wird, dass der Lernprozess langsam ist und vor allem ältere Menschen aufgrund der Verunsicherung noch keinen Zugang gefunden haben. Dass auch hier eine eindeutige Zuordnung von “Senioren=nutzen das Internet nicht” und “digital natives=machen alles online” nicht stimmt, zeigt allein ein Blick auf die Kommentare der “Zeit“, die zum Thema Senioren und Internet ihre Leser befragt hat.
Wir gehen davon aus, dass die Internetnutzung durch ältere Menschen zunehmen wird. Wie das in ein bis zwei Jahren dann in Deutschland aussehen kann, zeigt eine neuere Untersuchung des Pew Research Center über die Internetnutzung von älteren Menschen in den USA.

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Mobile Publishing: Update Juni 2014

Mobile Publishing: Update Juni 2014

Publishing ist nicht tot. So sehr die Diskussionen wie “digitale Medien vs. Print” oder “Zeitungen vs. Google” von den Protagonisten gerne dramaturgisch zugespitzt werden: Die Frage, ob analoge Medien überholt sind, hat so niemand gestellt. Und sie mit Verve zu verneinen, bringt niemanden weiter bei der Entwicklung von zukunftsfähigen Konzepten. Umso lieber lesen wir, wenn Publishing-Profis sich tiefgehende Gedanken darüber machen, wohin die Reise gehen kann. Für das Mobile-Publishing-Update Juni 2014 fanden wir besonders bemerkenswert:

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