Digital Publishing Trends 2016, Teil 2

Digital Publishing Trends 2016, Teil 2

Der digitale Markt dreht sich jedes Jahr eine weitere Runde. Und Themen, die 2015 noch fest gesetzt waren, sind kaum noch von Bedeutung, dafür haben sich andere Herausforderungen in den Vordergrund gedrängt. Auch im zweiten Teil unserer Trendschau wollen wir Ihnen die aus unserer Sicht zentralen Entwicklungen im mobilen Publizieren für 2016 zusammenfassen und kommentieren:

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Digital Publishing Trends 2016

Digital Publishing Trends 2016

Zur jeder Buchmesse gehört die Trend-Schau. Und natürlich spielen die Bücher die Hauptrolle – aber die Zukunft verlangt nach einem Blick auf die digitale Welt. Wie bereits im letzten Jahr haben wir für einen Vortrag bei unserem Partner SilkCode die Trends des Jahres ausgewählt – die aus unserer Sicht zentralen Entwicklungen im mobilen Publizieren für 2016. Wir möchten Ihnen die Erkenntnisse in Form eines Artikels nicht vorenthalten, denn die Trends gehören nicht nur auf die Messe – sondern ins alltägliche Arbeiten mit den digitalen Medien:

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Empfehlungsmarketing – oder soll mir ein bot das nächste Buch empfehlen?

Empfehlungsmarketing – oder soll mir ein bot das nächste Buch empfehlen?

Ein bot weiß ja eigentlich mehr als man selbst von seinem bisherigen Leben. Google, Amazon und Co. vergessen nichts und erinnern einen an längst vergessene Käufe, Vorlieben und Netzspaziergänge. Deshalb könnte der bot bei einer intelligenten Hochrechnung auch besser als jeder Partner die eigenen Wünsche erfassen. Und: Der bot kennt auch viel besser als jede noch so begeisterte Buchhändlerin das gesamte Buchuniversum und die verborgenen literarischen Schätze. Denn er wird von richtigen und passenden und auskunftsfähigen Metadaten gespeist, mehr als ein Mensch vertragen kann.
Soweit die Theorie.
In der Praxis haben es Empfehlungsmaschinen schwerer als gedacht. Flipintu, lokibo und mybook mussten in Deutschland erfahren, dass die bessere Empfehlung noch nicht für ein Geschäftsmodell ausreicht. Nun gibt es neben den klassischen Geschenkesets wie bei Thalia und den Blogs und persönlichen Empfehlungsplattformen wie lovelybooks zahlreiche weitere Experimente mit bots und Metadaten, von Random House 

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Verkaufen Metadaten Bücher?

Verkaufen Metadaten Bücher?

Man ist versucht, diese Frage mit einem „Nein“ zu beantworten. Es ist als ob der Beipackzettel und die Informationen rund um ein Medikament dasselbe verkaufen würden. Metadaten alleine verkaufen nicht. Aber genau das zielt an der Sache vorbei.
Denn die Antwort ist ein klares „Ja“ in dem Sinne, dass Metadaten die Basis sind für Sichtbarkeit und die Möglichkeit, ein Produkt an den Kunden zu bringen und zu verkaufen. Ohne gute Metadaten kann man heute ganz schwer verkaufen. Das hat schon das White Paper zu Metadaten vor zwei Jahren gezeigt.
Aber es braucht mehr als „Metadaten“, um gut zu verkaufen. Metadaten sind nicht gleich Metadaten und ohne eine bewusste und sinnvolle Steuerung der Erstellung und Nutzung im Unternehmen bringen sie wenig. Und das führt zum Kern des Kongresses „data summit“ am 21. November.

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eBooks als Serie, im Abo, in der App – Trends und aktuelle Angebote

eBooks als Serie, im Abo, in der App – Trends und aktuelle Angebote

Der eBook-Markt sollte sinkende Umsätze im Printbereich kompensieren, aber so einfach ist das nicht. Wir berichteten kürzlich über die aktuellen Trends und Studien und die diversen Einschätzungen zur Marktentwicklung. Ob hier der Ruf nach Innovationen wirklich hilft ist fraglich. Sicher ist allerdings, dass digitale Medien weitaus mehr Potenzial bieten als das reine Lesen. Wer keine Zeit hat, zu unserem Seminar über neue Geschäftsmodelle und Business Development zu kommen, hier schon einmal ein Überblick zu seriellen eBooks. Sie  sind ein Versuch, gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe zu schlagen:

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Unsere Seminare

Unsere Seminare

Der Herbst bietet wieder zahlreiche Möglichkeiten zum Austausch auf den offenen Seminaren der Akademie der Deutschen Medien: von Business Development bis zur Kundenanalyse, von App-Entwicklung bis zur eBook-Produktion. Wir freuen uns auf die Begegnungen und die Diskussionen.

Business Development Manager – Ein Intensivkurs mit Zertifikat
Der Intensivkurs der Akademie vermittelt – zugeschnitten auf die aktuellen Anforderungen in Verlagen und Medienunternehmen – die wichtigsten Methoden, um digitale Geschäftsmodelle zu entwickeln und ein digitales Portfolio. So werden die Teilnehmer in die Lage versetzt, neue Geschäftsfelder zu identifizieren, sie zu bewerten und Schritt für Schritt zu erschließen.

E-Book-Produktion optimieren
Das Seminar vermittelt anhand von Best Practices wie die Herstellung von E-Books optimal zu gestalten ist. Der Fokus liegt dabei auf den Bereichen Produktionstools, Dienstleister-Steuerung, Datenaufbereitung und Qualitätssicherung. Die Teilnehmer erarbeiten für ihre konkreten Produktionsszenarios Wege, um E-Books kosteneffizient, schnell und qualitativ hochwertig anbieten zu können.

Kundenanalyse
Wie komme ich an Kundendaten? Wie interpretiere ich sie? Wie nutze ich sie? Google oder Facebook kennen ihre Kunden genau. Denn Big Data hat die Rahmenbedingungen der Kundenanalyse verändert. An der Kundenanalyse kommt niemand vorbei, der digital unterwegs ist. Und diese Unternehmen bieten zahlreiche Daten an, die man abgreifen kann. Mit diesem Wissen kann man Produkte zielgruppengerecht entwickeln. Die Teilnehmer erfahren in diesem Seminar, wie sie die Kundenanalyse erfolgreich als Grundlage für ein markt- und kundenorientiertes Geschäftsmodell einsetzen können.

 

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Metadaten und bots

Metadaten und bots

Warum Sie sich mit Metadaten befassen sollten, z.B. auf dem Data Summit im November? Weil Bücher zunehmend online gefunden werden, in den sozialen Netzwerken, durch das Stöbern im Netz, durch Empfehlungsmarketing (siehe z.B. die aktuelle Untersuchung zu eBooks der bitkom oder vorangegangene Artikel zum eBook-Markt oder der Bedeutung sozialer Netzwerke für Nachrichten). Der Arbeitsplatz der Lektoren, der Redakteure, der Verleger, der Hüter der Inhalte verändert sich. Cliff Gurens Plädoyer für „machine learning“ greift die gegenwärtige Diskussion in den USA auf und weist zurecht darauf hin, dass die Verlage dann stark sind, wenn sie sich die neuen Technologien aneignen, um die eigene Arbeit zu verbessern. Firmen wie Intellogo, Moresophy oder trajectory führen Handwerkszeug ein, das den Umgang mit „Content“ verändert. Dabei sind zwei Pole zu betrachten: die Analyse der Inhalte und die Analyse der Kundenbedürfnisse. Beide müssen übereinstimmen, damit ein erfolgreiches Geschäftsmodell daraus wird. Und hier wird Big Data für Verlage relevant. Auf ersteres, die Analyse der Inhalte, geht dieser Artikel ein.

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