Metadaten und Data Summit

Metadaten und Data Summit

Zwei der Buzzwords in der Verlagsszene lauten „Big Data“ und „discoverability“. Da kommt der Data Summit im November zum richtigen Zeitpunkt. Als Beleg nur drei von vielen Artikeln dieser und der letzten Woche: Anders Breinholst nennt „Discoverability the new king of publishing“, Troy Lambert bricht eine Lanze für Big Data und den Nutzen für Autoren und Leser und O`Leary hat die Argumente auf den Punkt gebracht, warum Verlage auf mobile setzen müssen, egal ob sie gedruckte oder digitale Produkte verkaufen. Und das wird auch die nächsten Jahre so bleiben, denn in der Fülle der Informationen müssen die Bücher gefunden werden. Sonst sind sie verloren. Und dabei spielen Metadaten eine entscheidende Rolle. Das gilt für gedruckte wie für digitale Angebote: Die Kunden sind online und je besser die Auffindbarkeit dort ist, desto eher wird gekauft, egal wo.

Dass Metadaten mehr sind als

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Schule 2.0: Medienkompetenz erfahren und lernen

Schule 2.0: Medienkompetenz erfahren und lernen

Ein gedrucktes Buch lesen können ist eine wichtige Kompetenz, die jeder beherrschen sollte. Aber genauso muss die Jugend lernen, wie sie mit den digitalen Medien umgehen soll, wo ihre Vor- und Nachteile liegen. Denn sie nutzen diese Medien eh. Also wäre es besser, dies auch im Unterricht zu lernen. Und dazu reicht kein Computerführerschein. Das muss man sich im Unterricht mit den Lehrern erarbeiten. An Schulen ist klar, dass ein Whiteboard allein noch keinen Unterricht mit digitalen Medien ermöglicht. Dazu braucht es drei Dinge: Lehrer, die das wollen, Lehrer, die das können, und genügend Materialien, die sich dafür eignen. Und an allen drei Fronten wird gerungen.

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Nachrichten und die klassischen Medien

Nachrichten und die klassischen Medien

In unserem letzten Artikel haben wir schon auf die Studien von Reuters und die Kommentierung desselben durch das Hans-Bredow-Institut hingewiesen. Die Bedeutung der sozialen Netzwerke nimmt zu, das Smartphone ist der häufigste Zugang und die klassischen Marken werden weniger stark wahrgenommen. Dabei ist der digitale Wandel in Deutschland langsamer im internationalen Vergleich und wir wollen hier auf ein paar Besonderheiten hinweisen.

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Social media und News

Social media und News

Der letzte digital news report von Reuters und die Beiträge sowie Kommentierung desselben durch das Hans-Bredow-Institut bestätigen den Trend der letzten Jahre: Die sozialen Netzwerke steigen auf zur Anlaufstelle für Nachrichten. Nach dem Amoklauf in München, den Attentaten in Europa wurde noch einmal sichtbar, wie stark die sozialen Netzwerke und der Austausch von Nachrichten unser Verhalten prägen und verändern. Der Blick auf den internationalen Vergleich lohnt sich bei Reuters, denn er verrät mögliche Tendenzen für den deutschsprachigen Markt.

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Können Frauen überhaupt programmieren?

Können Frauen überhaupt programmieren?

Bildung möglichst vielen zu ermöglichen, das gehört zu den großen Errungenschaften unserer Zeit. Frauen über Bildung einen Zugang zur Gesellschaft zu geben ist ein wichtiges Gut, das noch gar nicht so lange mehrheitsfähig ist. Selbst volkswirtschaftliche Gründe sprechen dafür, denn in einer Informationsgesellschaft sind kommunikative Fähigkeiten entscheidend, viel wichtiger als Kraft und Stärke. Dazu gehören Empathie genauso wie semantische Analyse, das Verständnis von Kontext ebenso wie die Interpretation von Content. Verständlich, dass im Durchschnitt die Frauen die besten Noten haben an den Schulen und ihre Chance ergreifen. Aber in der Techbranche, dem Motor unserer Zeit, im Silicon Valley, sind Frauen und Farbige kaum vertreten. Warum?

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Inspire: Amazon investiert in Bildung

Inspire: Amazon investiert in Bildung

Langsam aber stetig greift auch an den Schulen die Digitalisierung. Was sich in Österreich schon länger andeutete, wird jetzt Realität: Das digitale Schulbuch kann das gedruckte Werk ersetzen. Damit ist man schon einen Schritt weiter als z.B. in Bayern, wo der LehrplanPLUS zumindest neben den klassischen gedruckten Werken ab August 2016 auch digitale Angebote für die Zulassung erlaubt. Die Schulbuchverlage stehen in den Startlöchern und bieten sich den Lehrern mit eigenen, digitalen Lernplattformen an. Aber sie bekommen nicht nur von staatlicher Seite Konkurrenz, wie z.B. mit mebis in Bayern, sondern auch von Amazon:

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Mobile Publishing: Update Juni 2016

Mobile Publishing: Update Juni 2016

Von eBooks bis zu den Methoden der Zusammenarbeit bei Facebook – die Bandbreite der Themen ist wieder groß in diesem Update. Und die Debatten um die Zukunft der Medien reißen nicht ab. Das ist gut so und wichtig. Die Tech-Giganten setzen auf den Bildungsbereich und das heißt in anderen Worten: Wie wollen wir die Zukunft unserer Gesellschaft gestalten, von den Schulen bis zu den Universitäten, vom „lebenslangen Lernen“ bis zur Weiterbildung in Unternehmen? Das geht uns alle an, unabhängig von Geschäftsmodellen aus dem Silicon Valley. Lassen Sie uns dranbleiben.

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