Vom Portal zur Zeitschrift

Vom Portal zur Zeitschrift

Gelegentlich trifft einen ja auch im Medienbereich die Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen. Etwa, wie jüngst geschehen, wenn der Gruner + Jahr Verlag massive Stellenstreichungen bei seinen Haupttiteln Brigitte und GEO verkündet. Und anderen Ortes immer wieder neue, erfolgreiche Zeitschriften gegründet werden. Nun auch von Portalen und nicht nur von klassischen Verlagen. Strebt am Ende alles wieder zurück zum Print? Oder was bedeutet der Trend?

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7 Tipps für die Appentwicklung

7 Tipps für die Appentwicklung

Brauche ich heute eigentlich noch eine App? Oder reicht der auf mobile Geräte optimierte Zugang zum Netz? Für klassische Contentanbieter eine zentrale Frage. Zum einen wird dies sicher mit der Einschätzung zusammenhängen, ob man es mit dem eigenen Angebot schaffen wird, zu den 25-30 Apps zu gehören, die der eigene Kunde installiert hat und häufig nutzt. Dass der Job nicht einfacher geworden ist bei durchschnittlich 48.000 Appdownloads weltweit in der Minute, liegt auf der Hand. Aber mit einem spitzen, guten Angebot soll man die Hoffnung nie aufgeben. Eric Blattberg hat auf digiday einige Fehler bei der Appentwicklung von Newsanbietern aufgelistet und damit die aktuelle Debatte um Web-Apps oder den mobilen Zugang zum Web bereichert. Lesenswert ist in dem Zusammenhang auch der Vergleich der Appentwicklung mit dem Bau eines Hauses von Kyle Richter. Auf die Frage, was denn eine App kostet, sollte man Preisangaben mißtrauen, die von der Stange kommen.

Die Liste unserer Empfehlungen auf diesem Blog zum Thema Apps ist lang.

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Mobile Publishing: Update Oktober/November 2014

Mobile Publishing: Update Oktober/November 2014

Manchmal fühlt man sich bei seinen Einschätzungen auf erfreuliche Weise bestätigt. Beim Artikel von Sebastian Matthes über den aktuellen Medienwandel in der deutschen Huffington Post ist es uns so gegangen: Denn die Einschätzung, dass der eigentliche Wandel erst gerade richtig beginnt, teilen wir in jeder Hinsicht. Ob es das disruptive Potenzial von ubiquitär verfügbarem mobilen Breitband-Internet ist oder die Traktion sozialer Plattformen als Startseite des Internet – das Mobile Publishing ist auf dem Weg in die Zukunft. In diesem Sinne sammeln und kommentieren wir die spannendsten Trends und Tendenzen des Monats:

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Crowdsourcing in Buchverlagen – wann, wie, warum?

Crowdsourcing in Buchverlagen – wann, wie, warum?

Mit diesem Artikel schließen wir die Serie zum Thema Crowdsourcing in Buchverlagen. Dabei geht es hier vor allem um ein Fazit und die Frage, wann Crowdsourcing zur Wertschöpfung beiträgt und wie die Implementierung in Unternehmen erfolgen kann.

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Big Data: Was macht Sinn für Verlage?

Big Data: Was macht Sinn für Verlage?

“Big Data” gehört sicherlich zu den am meisten strapazierten Buzzwords der letzten Zeit. Und auch wenn nach Gartner die Technologie ihren Hype-Peak überschritten hat und sich auf den Weg ins Tal der Desillusionierung befindet, gibt es doch valide Anwendungsszenarien für Verlage und Medienhäuser. Und so “Big” müssen die Datensätze in der Praxis gar nicht sein, um nützliche Einsichten in Kundenverhalten zu bekommen und Schlüsse für Produkt-Entwicklung und Portfolio-Pflege ziehen zu können. Das Modell von netflix für die Buchbranche und die Flatratemodelle für Bücher haben wir erst kürzlich erörtert. Aktuell hat der eBook-Distributor Kobo seine Erfahrungen in diesem Bereich in einem Whitepaper veröffentlicht. Wir fassen die wichtigsten Punkte zusammen:

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Social reading – über Sinn und Unsinn des gemeinsamen Lesens

Social reading – über Sinn und Unsinn des gemeinsamen Lesens

Kaum ein Thema wird zur Zeit so heftig diskutiert wie Social Reading. Es rührt an den Grundfesten. Denn der Dialog mit dem Autor sollte eigentlich ausreichen. Schließlich dient ein Buch ja in der abendländischen Kultur auch wesentlich dazu, “mich selbst, ganz wie ich da bin, auszubilden“. Also sollte ich auch alleine lesen, denn es geht um meine Bildung. Die persönliche Entwicklung wird zwar durch “die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Reden” noch unterstützt, weshalb Lesezirkel und Salons blühen und die literarische Erörterung zu den Grundfesten deutscher Pädagogik gehören.

Aber zunächst geht man alleine auf Reisen mit dem Autor. Und es wird alleine gedacht. Doch jetzt brechen den Verlagen durch die Digitalisierung ihre bisherigen Geschäftsmodelle zusammen. Und jede Kundenbewegung wird genau registriert, um dort vielleicht auch abseits der bisherigen, immer holprigeren Wege neue Goldadern aufzuspüren. Social Reading kann dafür eine Chance sein.

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Crowdwisdom und Crowdcreation

Crowdwisdom und Crowdcreation

In unserer Serie zum Thema Crowdsourcing und den Einsatz in Verlagen geht dieser Artikel anhand von Beispielen zwei Fragen nach. Wann ist die Masse schlauer als der Einzelne? Und wann ist sie kreativer?

Crowd Wisdom
Das Wissen von Vielen wird im Rahmen von Crowd Wisdom-Maßnahmen beispielsweise in Form inhaltlicher bzw. fachlicher Kommentare zu Autoren-Inhalten genutzt: Auf der Fachbuchplattform Safari Books Online können Autoren Manu­skriptteile vor der Veröffentlichung freischalten. Die Fachcommunity kann Inhalte

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